Mit RFID kann jeder Schritt aller Menschen überall hin verfolgt werden
Von: gulli.com
12.10.2006. RFID-Tags für Passagiere. Der Big-Brother-Flughafen. Optag heißt das System, welches in einem neugeschaffenen Forschungszentrum am University College London entwickelt und in Ungarn getestet wird. Ziel: Elektronische Tags für Flugreisende, mit denen ihre Bewegungen ab dem Checkin lückenlos überwacht werden können. Bis in zwei Jahren hofft man auf die Marktreife. Dann könnten alle Passagiere eines Flughafens beim Check-In mit den RFID-Tags versehen werden. Mit den passenden Lesegeräten wird anschließend von jeder getaggten Person ein metergenaues Bewegungsprofil aufgenommen. “Verdächtiges” Verhalten resultiert beispielsweise darin, dass der Chipträger in bestimmte Bereiche nicht mehr eingelassen wird - unwahrscheinlich, dass es dabei bleibt. Die individuelle Tag-ID wird weiterhin mit den gespeicherten persönlichen Daten des Passagiers verknüpft. Ziel: von jeder Person im Flughafen ist jederzeit der Aufenthaltsort bekannt. Das unbemerkte Entfernen oder gar Tauschen der Tags soll nicht möglich sein.
Von: kopp-verlag.de
14.01.2009. EU-Geheimprojekt: Autofahrer und Fahrzeuge sollen bei allen Bewegungen ausspioniert werden. Mehr als acht Millionen Euro investiert die Europäische Union in ein »Zukunftsprojekt«, das Autofahrer kennen sollten. In Finnland, Frankreich und Deutschland laufen Pilotprojekte, um Autofahrer lückenlos zu überwachen. Ein winziger Chip in neuen Nummernschildern macht das möglich. Vor fünf Jahren benutzte eine Computerzeitschrift eine solche Vision noch für einen Aprilscherz. Heute ist das alles Realität. … Die Kennzeichen haben in Japan entwickelte RFID-Chips, die jede Bewegung der Fahrzeuge dokumentieren. Die Chips enthalten Informationen über den Halter und die Fahrzeugdaten. Und sie können auf eine Entfernung von bis zu 100 Metern und einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometer ausgelesen werden.
Von: deinedatendeinemacht.wordpress.com
8.6.2008. Studie überwachte 100.000 Personen ohne deren Einverständnis. Mehr als 100′000 Person wurden ohne ihr Wissen im Zuge einer Studie der Northeastern University, Boston, MA, überwacht. In dieser Studie sollten ihre Bewegungsmuster analysiert werden. Mithilfe von Handys wurde jede noch so geringfügige Bewegung der Überwachten aufgezeichnet. Um auch möglichst genaue Daten zu erhalten, wurde mit einem der Netzbetreiber zusammen gearbeitet. Zudem sollte das menschliche Reiseverhalten erkundet werden.
Von: golem.de
13.01.2009. Bundesregierung: Biometrie taugt kaum zur Terrorabwehr. Opposition: Überwachung der Bürger als wahrer Hintergrund. … Der Einsatz von biometrischen Erkennungsverfahren auf Bahnhöfen, Flughäfen und im elektronischen Reisepass taugt kaum zur Terrorabwehr. “Biometrische Verfahren dienen der verbesserten Identifikation und Verifikation und damit allenfalls sekundär zur Früherkennung von terrorverdächtigen Personen”, hat das Bundesinnenministerium in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei, die Golem.de vorliegt, eingeräumt. “In den Haushaltsdebatten klang das vor wenigen Wochen noch ganz anders”, moniert Jan Korte, Datenschutzexperte der Linken. Nötig sei “eine Politik zum Schutz und nicht zur Überwachung der Bürgerinnen und Bürger”. Kritische Wissenschaftler und Oppositionsparteien betonten, dass die Bundesregierung bislang den Beweis schuldig geblieben sei, worin der Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung beispielsweise in der Einführung biometrischer Merkmale in Pässen und Personalausweisen bestünde, so Körte. Dessen ungeachtet investiere die Merkel-Regierung jährlich Millionen Euro in Forschungs- und Entwicklungsprojekte für biometrische Verfahren. Allein im Bundeshaushalt für 2008 seien hierfür über 8 Millionen Euro ausgewiesen worden. Obwohl die Regierung wisse, dass mit biometrischen Verfahren “kein einziger mutmaßlicher Terrorist” erkannt würde, halte sie an ihren zahlreichen - auch EU-weiten - Entwicklungsprojekten, beispielsweise zur 3D-Gesichtserkennung fest.
Von: gedankenfrei.wordpress.com
Mit VeriChip in die totale Überwachungsdiktatur. 28. Mai 2008. Den reiskorngroßen VeriChip zu entwickeln, war kein Kunstwerk. Auch seine milliardenfache Produktion, um der gesamten Weltbevölkerung den Chip zu implantieren, ist keine Meisterleistung. Das eigentliche Kunstwerk wird es sein, der Menschheit in einer trickreichen Kampagne den scheinbar unentbehrlichen Nutzen dieses RFID-Chips einzureden - so lange, bis die Menschen ihn schließlich willig annehmen. Dieser Chip kann in Zukunft als Personalausweis unter der Haut dienen, in dem alle persönlichen Daten gespeichert werden können und ohne den niemand mehr am ganz alltäglichen Leben teilhaben kann. Es hat sich eine Weltelite gebildet, die sich selbst wie göttlich sieht, sich weit erhaben fühlt über die so genannten normalen Menschen und darum glaubt das Recht zu haben, die ganze Welt zu beherrschen und die Freiheit von Menschen völlig in Bande zu legen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die weltweite Einführung der „Universal Biometric Card.“ … Mit dieser Card kann man alle Bankgeschäfte regeln, Einkäufe tätigen, die Haustür öffnen, das Auto starten usw. Ohne diese Card soll einfach nichts mehr gehen, kein Licht im Haus wird mehr brennen, Gas und Wasser sind abgeschaltet usw. Weder im Krankenhaus noch in einem einzigen Supermarkt zum Beispiel kann der Betrieb aufrechterhalten werden ohne diese Card. Diese Zukunft wurde schon am 23. September 1996 in verschiedenen amerikanischen Zeitungen publiziert. Es wurde prophezeit, dass diese Card innerhalb weniger Jahre durch einen Mikrochip abgelöst werden wird, den man auf der Stirn oder auf der rechten Hand trägt. Auch diesen „VeriChip“ gibt es mittlerweile schon! Die Firma „Applied Digital Solutions“ (ADS) aus Palm Beach, Florida, präsentierte schon Ende 2000 einen Prototypen solch eines winzigen Chips, den man unter die Haut von Menschen implantieren kann. Man hat diesem Chip den Namen „Digital Angel“ gegeben. Der Name ist abgeleitet von „Guardian Angel“, zu deutsch: „Schutzengel“. Der Chip ist ungefähr so groß wie ein Centstück (mittlerweile nur noch wie ein Reiskorn). Er arbeitet mit kinetischer Energie, die durch Bewegung der menschlichen Muskeln oder durch Temperaturunterschiede in der Haut entsteht. Das Ganze ist mit biokompatiblem Glas umhüllt, sodass der Körper den Chip weder abstößt noch der Chip im Körper des Trägers wandern kann. Die Lebensdauer des „Digital Engels“ wird länger eingeschätzt als die seines Trägers: Mindestens 99 Jahre. Der Chip kann Informationen über den Träger speichern wie zum Beispiel Bankkonto- und Führerscheinnummer, Strafregisterauszüge sowie alle anderen persönlichen Daten des Eigentümers. Selbst Blutdruck- oder Pulswerte können im Chip abgespeichert werden und per Satellit an den Computer des Hausarztes oder dem Krankenhaus durchgegeben werden. Auch der Zahlungsverkehr soll über den DA (Digital-Angel) geregelt werden. Der „Digitale Engel“ hat mittlerweile eine Flut von Kommentaren ausgelöst. Denn selbst wenn der Chip ein Gewinn für den Zahlungsverkehr und die Gesundheit wäre, ist ein Chip mit so vielen Möglichkeiten eine direkte Bedrohung für die Privatsphäre. Mit Hilfe des „Digitalen Engels“ sind grundlegend alle Aktionen der Bürger, wo immer sie auf der Welt sind, nachvollziehbar; und genau das ist auch das Ziel der Leiter von NWO (Neue Welt Ordnung). … Willkommen in der Sklaverei einer „Neuen-Welt-Ordnung“! Sanders ist aus dem Projekt wieder ausgestiegen. Er erzählt, dass in den USA, in Florida, zirka 17.000 Kinder in Waisen- und Kinderhäusern als Versuchskaninchen mit diesem Chip versehen werden sollen. Der Chip-Hersteller hatte 2003 den Auftrag erhalten, sechs Milliarden davon zu produzieren. Mittlerweile wird der Chip schon täglich bei Menschen implantiert. Die amerikanische „Food and Drug Administration“ hat ihre Genehmigung dazu erteilt. In den Vereinigten Staaten kann man sich den Chip in vielen Orten schon implantieren sowie in fahrenden Klinikautos einspritzen lassen. Man kann sich übers Internet bei der Firma „Applied Digital Solutions Company“ informieren, wann das fahrende Klinikmobil in die jeweilige Stadt oder das Dorf kommen wird. Auch in fast allen Mittel- und Südamerikanischen Ländern wie Argentinien, Mexiko und Brasilien, sind Verteilungszentren eingerichtet, wo man den Chip schon bestellen kann. Der Chip wird schon seit Jahren für die Ortsfindung von Tieren genutzt (Behalte diese Faustregel: Zuerst testen sie es bei den Tieren und dann, wenn die Akzeptanz wächst, bei den Menschen selbst). … Die Verpflichtung, so einen Chip anzunehmen, erscheint zwar unvermeidlich, aber jeder sorge dafür, dass er nicht an der Herstellung mitbeteiligt ist und stimme mit „NEIN“, wenn die Verpflichtung ins Grundgesetz aufgenommen werden soll.
Von: faz.net
Größer, besser, schneller. FBI plant riesige Biometrie-Datenbank. 23. Dezember 2007: Die amerikanische Bundespolizei FBI arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge am Aufbau der weltgrößten Datenbank für biometrische Informationen. Das eine Milliarde Dollar (690 Millionen Euro) teure Projekt gebe der amerikanischen Regierung beispiellose Möglichkeiten, Personen in den Vereinigten Staaten und im Ausland zu identifizieren, berichtete die „Washington Post“. Neben Fotos und Fingerabdrücken zählten zunehmend dann auch Augen-Scans, Daten über Gesichtsformen oder Sprachmuster zu den Informationen, die in dem Datenzentrum in Clarksburg (West-Virginia) gesammelt werden, hieß es. … Erst vorigen Monat (November 2007) hatte das amerikanische Heimatschutzministerium am Internationalen Flughafen Dulles in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten ein neues Sicherheitssystem in Betrieb genommen, bei dem Einreisende erstmals die Abdrücke aller zehn Finger abgeben müssen. Bis Ende 2008 sollen alle rund 290 internationalen amerikanischen Flughäfen über die neue Technik verfügen. Die Verschärfung der Einreisebedingungen in die Vereinigten Staaten hatte nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 begonnen.
Von: faz.net
Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Die Datensammlung kann beginnen. 27. Dezember 2007: Die wohl größte Datensammlung in der Geschichte der Bundesrepublik kann beginnen. Nachdem Bundespräsident Horst Köhler das Gesetz mit den umstrittenen Vorschriften zur Überwachung von Telefon- und Internetverbindungen ausgefertigt hat, kann es wie geplant zum Jahreswechsel in Kraft treten. Dann wird automatisch ein halbes Jahr lang aufgezeichnet werden, wer wann wie lange mit wem von wo telefoniert hat.
Von: spiegel.de
20. Mai 2008. Britisches Innenministerium plant Schnüffel-Datenbank. Jeder Anruf in Großbritannien wird aufgezeichnet, jede E-Mail gespeichert - so jedenfalls sehen es Pläne des Innenministeriums für eine Abhördatenbank vor. Die Initiatoren beschwören als Begründung den Kampf gegen die Kriminalität. Kritiker höhnen, der Datenschutz im Land sei schon jetzt ein Witz. Das Vertrauen der Briten in die Datenschutzverlässlichkeit ihrer Behörden ist arg ramponiert. In den vergangenen Monaten gingen bei mehreren peinlichen Pannen Millionen sensibler Daten verloren. Behörden verschlampten Steuerdaten, Bankverbindungen und Informationen über Fahrschüler. Und nun das: Die Regierung plant den Aufbau einer umfassenden Kommunikationsdatenbank, wie die “Times” berichtet. Demnach sollen die Telekomanbieter jedes Telefongespräch, jede E-Mail und jede Internetverbindung registrieren und ans Innenministerium weitergeben. Die Informationen sollen zwölf Monate gespeichert werden.
Von: 20min.ch
08.02.09. 250 Millionen Einträge pro Jahr. Grossbritannien will Reisende fichieren. Grossbritannien will die Daten sämtlicher Reisender für mindestens zehn Jahre speichern. Gesammelt werden sollen Namen, Adressen, Telefonnummern, Sitzreservierungen, Reiserouten oder Kreditkartendetails aller, die aus- oder einreisen. Pro Jahr könnten davon 250 Millionen Reisebewegungen auf Flughäfen, in Fähren und Zügen betroffen sein, wie britische Medien am Sonntag berichteten. Die Regierung begründete die Pläne mit dem Kampf gegen Terrorismus, illegale Einwanderung und Verbrechen. Laut Innenministerium gibt es ähnliche Projekte und Datenbanken in den USA, Kanada, Spanien oder Australien. Ausserdem würden die Daten gegen Missbrauch geschützt. Oppositionspolitiker und Datenschützer warnten vor einen grossen Schritt in Richtung Überwachungsstaat.
Von: foebud.org
Die deutsche Übersetzung des ersten Kapitels aus dem englischsprachigen Buch “SPYCHIPS - How Major Corporations and Government Plan to Track Your Every Move with RFID”, von Katherine Albrecht and Liz McIntyre. Hier einige interessante Auszüge daraus: “Stellen Sie sich eine Welt vor, in der es keine Privatsphäre mehr gibt. In der jeder Ihrer Einkäufe überwacht und in einer Datenbank gespeichert wird und in der jedes einzelne Teil in Ihrem Besitz nummeriert ist. In der irgendwer in einer anderen Stadt oder vielleicht in einem anderen Land eine Liste hat, in der alles verzeichnet ist, was Sie jemals gekauft haben, alles, was Sie je besessen haben, jedes einzelne Kleidungsstück in Ihrem Schrank – jedes Paar Schuhe. Zusätzlich können diese Dinge auch noch aus der Ferne verfolgt werden. Sobald jedes Ihrer Besitztümer in einer Datenbank erfasst ist und verfolgt werden kann, können auch Sie selbst aus der Ferne verfolgt und beobachtet werden, nämlich durch die Dinge, die Sie an haben, die Sie bei sich tragen, mit denen Sie jeden Tag umgehen. Wir stehen möglicherweise am Übergang zu dieser furchtbaren Welt, sollten globale Unternehmen und Regierungsstellen ihren Willen bekommen. Das ist die Welt, die Wal-Mart, Target, Gillette, Procter & Gamble, Kraft, IBM, sogar die Post der Vereinigten Staaten im Laufe der nächsten zehn Jahre einführen wollen. Das ist die Welt der Radio Frequency Identification. Radio Frequency Identification, abgekürzt RFID, ist eine Technologie, die winzige Computerchips nutzt – manche von ihnen kleiner als ein Sandkorn -, um Gegenstände von Ferne zu verfolgen. Wenn es nach den Chefplanern geht, wird jedes Objekt – von Schuhen zu Autos – einen dieser kleinen Chips tragen, die dafür benutzt werden können, Sie ohne Ihr Wissen und ohne Ihr Einverständnis auszuspionieren. Wir nennen diese winzigen Geräte wegen ihres Überwachungspotentials “Schnüffelchips”. … Wir sind außerdem Vorstadt-Mütter, die sich mit einigen der größten Konzerne der Welt angelegt haben, weil wir uns um die Zukunft unserer Kinder sorgen, die sie erben werden, wenn dieser gefährlichen Technologie kein Widerstand entgegengesetzt wird. Wir glauben, dass die Konsumenten wissen sollten, was ihnen bevorsteht, damit wir gemeinsam dafür arbeiten können, unsere Privatsphäre und unsere Bürgerrechte zu beschützen, bevor es zu spät ist. … RFID-Chips, die in Ausweise und Pässe oder auch Kreditkarten eingebettet sind, werden die Kunden identifizieren und ihr individuelles Kundenprofil aus einer Datenbank abrufen, wenn sie die Eingangshalle einer Bank betreten, und sie werden dabei den Angestellten die Kontostände auf deren Bildschirm beamen. Die Angestellten können dann abschätzig über den Kunden mit 37 Euro auf dem Konto kichern, während sie andere mit Glacéhandschuhen anfassen. RFID könnte auch dazu benutzt werden, unsere Bürgerrechte zu beschneiden. Die Technologie könnte es Regierungsbeamten ermöglichen, Bürger ohne deren Wissen elektronisch zu scannen, indem sie zum Beispiel unsichtbare Messstationen auf Straßen und in Fußgängerzonen aufbauen, um ihre Bewegungen zu überwachen. Während RFID-Befürworter behaupten, sie würden RFID niemals dazu benutzen, Menschen zu verfolgen, werden wir beweisen, dass sie nicht nur überlegen, das zu tun, sondern dass sie das schon tun. Die US-Regierung hat schon Menschen mit RFID-Armbändern überwacht – und nicht nur Kriminelle. Und jetzt wird geplant, RFID-Chips in US-Pässe zu pflanzen, damit die Bürger verfolgt werden können, während sie sich im Flughafen bewegen und Ländergrenzen überschreiten. … Kombiniert man RFID-Geräte mit GPS-Technologie, dann könnten Sie überall auf der Welt in Echtzeit buchstäblich festgenagelt werden, indem man auf diese Weise ein grenzenloses Verfolgungssystem errichtet, nach dem sich jetzt schon Strafverfolgungsbehörden, Regierungen, Paparazzi und Voyeure die Finger lecken. … Aber unbelebte Gegenstände zu chippen ist ja erst der Anfang. Der Endpunkt ist eine Art von RFID-Chip, der in das Körpergewebe eingepflanzt werden kann. Haustiere und Nutzvieh werden jetzt schon gechippt, und es gibt Leute, die meinen, dass Menschen als nächstes gechippt werden sollten. Es mag unglaublich klingen, aber es haben schon Kneipen angefangen, ihren Stammgästen in Glaskapseln eingebettete RFID-Chips einzupflanzen, die zum Bezahlen der Zeche benutzt werden können. Diese Anwendung verstört viele Christen, die den Einsatz von RFID als Zahlungsmittel mit biblischen Prophezeiungen über das Zeichen der “Bestie” vergleichen: Eine Zahl, die, wie es in der Offenbarung des Johannes heißt, benötigt wird, um in der “Endzeit” etwas kaufen oder verkaufen zu können. … Das Department of Homeland Security, also die nach dem “11. September” neu gegründete Abteilung für innere Sicherheit der USA, untersucht die Nutzung von RFID in Pässen, und die US-Sozialversicherung nutzt RFID, um die Akten über die Bürger im Auge zu behalten. Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA), eine Unterabteilung des US-Ernährungsministeriums, möchte sich nicht ausstechen lassen und verlangt, dass alle verschreibungspflichtigen Medikamente mit RFID versehen werden, und die Hersteller von Oxycontin und Viagra haben schon angefangen, sich diesem Gebot zu unterwerfen. Die FDA befürwortet außerdem die Nutzung von unter die Haut gepflanzten RFID-Implantaten für das Management von Patientenakten – dieselben Implantate, die bei den Kneipenstammgästen benutzt werden. … Schnallen Sie sich an, liebe Leser. Wir werden Sie auf eine Hochgeschwindigkeitsreise durch die High-Tech der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft von RFID mitnehmen, mit vielen Zwischenstops an den dreckigen kleinen Geheimnissen, von denen SIE nicht wollen, dass wir sie kennen.
